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SEHENSWÜRDIGKEITEN

Im Gebiet des Nationalparks "Ujście Warty" gibt es gegenwärtig keine menschlichen Siedlungen. Das breite Warthetal blieb viele Jahrhunderte lang ein sumpfiger und für Menschen unzugänglicher Landstrich. Gleichzeitig bildeten die Überschwemmungsgebiete eine für Feinde unpassierbare "Verteidigungsmauer" und lieferten Nahrung für die an deren Rande sich ansiedelnden Menschen. Dort gibt es bis heute noch zahlreiche Spuren der einstigen Bewohner, die oft als historische Denkmäler geschützt werden.

Was gibt es sehenswertes in der Nähe des Nationalparks "Ujście Warty"?

Ruinen der Festungsstadt Kostrzyn. Auch "Küstriner Pompeji" genannt. Bis heute kann man sich den Grundriss der Stadtanlage mit deutlich erkennbaren Platzgrenzen und Straßenverlauf ansehen. Innerhalb der Stadt blieben die Gebäudereste vom Schloss und von der Pfarrkirche St. Marien erhalten. Teilweise sind die Festungsanlagen erhalten. Zu sehen sind die Bastionen "König", "Brandenburg" und "Philipp", Teile der Vorhangmauer, das Ravelin "August Wilhelm" sowie das Berliner und Kietzer Tor. In dem restaurierten Berliner Tor befindet sich heute ein Besucherinformationspunkt. Mehr Informationen zu der einstigen Festung finden Sie auf der Internetseite www.muzeum.kostrzyn.pl.

Festungsvorwerke. Das System besteht aus den um die eigentliche Festung Küstrin gelegenen vorgeschobenen Forts. Auf der polnischen Seite der Grenze gibt es drei solche Befestigungsanlagen: Fort Żabice (dt. Säpzig), Fort Czarnów (dt. Tschernow) und Fort Sarbinowo (dt. Zorndorf). Die größte und imposanteste Anlage ist in einem Waldgebiet in der Nähe der Ortschaft Sarbinowo gelegen.

Die Schloss-, Vorwerk- und Parkanlage in Dąbroszyn (dt. Tamsel).
Das Schloss. Errichtet In Jahren 1680-1690. Ursprünglich barock, gegenwärtig neogotisch. Im Inneren gut erhaltene Gipsstuckaturen, Kamine und eine monochromatische Boaserie. Aktuell wird das Gebäude renoviert.
Vorwerk. Zahlreiche interessante Gebäude des Vorwerks wurden zwischen dem Anfang des 17. und Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet.
Schlosspark. Durch die Straße Kostrzyn - Gorzów Wielkopolski in Außen- und Innenpark geteilt. Im Innenpark befinden sich verschiedene Figuren, ein beschädigtes Denkmal der Siegesgöttin Viktoria sowie zahlreiche stattliche Denkmalbäume, unter denen der Ginkgobaum eine besondere Beachtung verdient. Im Außenpark ist der Cäcilientempel sehenswert. Die ganze Parkanlage bildet einen Landschaftspark.

Die St. Joseph Kirche in Dąbroszyn. Dieser neogotische Tempel wurde in den 80. Jahren des 17. Jahrhunderts erbaut. Im Kircheninneren befindet sich eine Ruhmhalle mit Epitaphien der einstigen Tamseler Gutsherren. Sehenswert sind auch ein historisches barockes Taufbecken und der Sarkophag des Feldmarschalls Hans Adam des II. von Schöning.
Mehr Informationen über Geschichte und Sehenswürdigkeiten von Dąbroszyn finden Sie auf der Internetseite www.dabroszyn.pl.

Kirche der Mutter Gottes von Tschenstochau in Słońsk (dt. Sonnenburg). Errichtung der Kirche wurde in Jahren 1520-22 abgeschlossen. Einst Ordenstempel der Johanniter. Im Kircheninneren interessante Ausstattungsgegenstände – u.a. der Renaissance-Hauptaltar, barocke Kanzel und barockes Taufbecken.

Ruine des Johanniterschlosses in Słońsk. Das Schloss in seiner endgültigen Form wurde in Jahren 1662-67 anstelle einer gotischen Burg aus dem 15. Jh. errichtet. Von 1427 bis 1945 Sitz des Herrenmeisters der Johanniter. Anfang der 70. Jahre des 20. Jahrhunderts fiel das Schloss einem Brand zum Opfer.

Bäuerliche Wohn- und Wirtschaftsbebauung in Jamno (dt. Jamaika), Głuchowo (dt. Woxfelde) und Kłopotowo (dt. Schützensorge). Die Dörfer wurden im 18. Jahrhundert während der Großen Trockenlegung und Urbarmachung des Warthebruchs angelegt. Bis heute kann man sich hier die für unsere Region typischen Fachwerkgebäude ansehen.

Brauerei in Witnica (dt. Vietz). Entstanden im Jahr 1848. Bis heute gut erhaltenes Haupt-produktionsgebäude und Wirtschaftsgebäude. Gebäudeform, verwendetes Baumaterial und architektonische Details stellen ein repräsentatives Beispiel für damalige Industriebauten der Region dar. Mehr Informationen auf der Internetseite des Denkmalschutzbehörde www.lwkz.pl.

Schöpfwerke. Entstanden in der ersten Dekade des 20. Jahrhunderts. Deren Aufgabe ist es, das Wasser aus Poldergebieten in das Überschwemmungsbecken umzupumpen. Wir empfehlen, sich die Schöpfwerke in Warniki (dt. Warnick, gegenwärtig ein Stadtviertel von Kostrzyn) in Słońsk und in Chyrzyno (an der Direktion des NP) anzuschauen.

Mühle in Słońsk. Ein sehenswertes, an dem Flüsschen Lenka (dt. Lenze) gelegenes Gebäude. Erbaut um 1900. Die Mühle wird teilweise von einem Wasserrad betrieben. Im Inneren des Gebäudes beinahe komplett erhaltene Maschinen und Geräte, die oft über 100 Jahre alt ist. Mehrheit von Maschinen wurde von der deutschen Firma MIAG aus Braunschweig hergestellt.

Kirche der Mutter Gottes von Tschenstochau in Oksza (dt. Woxholländer). Errichtet als eine protestantische Kirche in Jahren 1862-63. Das Gebäude hat eine Fachwerkkonstruktion mit Ziegelfüllung (sog. preußische Mauer). Mehr Informationen sind auf der Internetseite der Denkmalschutzbehörde www.lwkz.pl zu finden.
 

Anschriftdaten

Nationalpark „Ujście Warty”
Chyrzyno 1
69-113 Górzyca

Kontaktdaten

tel. 95 7524027
fax: 95 7524027 w. 16
sekretariat@pnujsciewarty.gov.pl

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